FC Red Bull Salzburg                              FK Austria Wien                                   KSV Superfund                                     LASK Linz                                         SC Magna Wr. Neustadt                             SK Austria Kelag Kärnten                          SK Puntigamer Sturm Graz                          SK Rapid Wien                                     SV Josko Ried                                     SV Mattersburg                                    Cashpoint SCR Altach                              FC Lustenau 1907                                  FC Mohren Dornbirn 1913                           FC Pax Gratkorn                                   FC Trenkwalder Admira                             FC Wacker Innsbruck                               Fernwärme Vienna                                  FK Austria Wien Amateure                          Red Bull Juniors Salzburg                         SC Austria Lustenau                               SKNV St. Pölten                                   TSV Sparkasse Hartberg
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Informationen über die Österreichische Fußball-Bundesliga
Seit dem Jahre 1911 werden in Österreich offizielle Fußballmeisterschaften ausgetragen. Bis Sommer 1949 ermittelten in der höchsten Spielklasse ausschließlich Wiener Vereine ihre Meister.
Im Zuge des Streits zwischen den Vertretern des Amateurwesens und des "Geschäftssports" kam es am 30. Juni 1949 zum Auszug der Wiener Liga aus dem Fußballverband und zur Gründung einer eigenen Vereinigung. Fünf Tage später erfolgte bei der Ordentlichen Bundesversammlung des ÖFB die überraschende Wende: Auf Antrag Niederösterreichs wurde einstimmig die Einführung einer gesamtösterreichischen Staatsliga beschlossen.

Die Organisation lag teils in der Hand des ÖFB und teils in einer selbständigen Liga. 26 Jahre nach der Auflösung der selbständigen Staatsliga wurde am 17. November 1991 die Österreichische Fußball-Bundesliga wieder als eigener Verband konstituiert und am 1. Dezember 1991 vom ÖFB als 10. Ordentliches Mitglied aufgenommen.

Die Bundesliga trägt heute die Verantwortung und ist Ausrichter bzw. Veranstalter für die Meisterschaften der beiden höchsten Spielklassen in Österreich (bezahlter Fußball in der tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile und ADEG Ersten Liga) und ist für die Umsetzung der Toto-Jugendliga mitverantwortlich. In Zusammenarbeit mit den Vereinen vertritt sie den Berufsfußball in Österreich.

Rechtlich ist die Bundesliga ein gemeinnütziger Verein. Die 22 Vereine - 10 in der tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile, 12 in der ADEG Ersten Liga - sind die Ordentlichen Mitglieder des Verbandes. Nach außen wird die Bundesliga durch den geschäftsführende Vorstände, - unterstützt durch eine Geschäftsstelle, die zur Zeit aus elf Angestellten besteht - vertreten, und dieser unterstützt den Aufsichtsrat bei der operativen Umsetzung.

Das Organigramm dokumentiert die Struktur der Österreichischen Fußball-Bundesliga. Die Präsidentenkonferenzen der tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile und der ADEG Ersten Liga, in denen jeder Verein vertreten ist, haben beratende Funktion in allen Fragen der Bundesliga.
Die Senate bestehen aus ehrenamtlichen und vereinsunabhängigen Personen. Der Senat 1 ist bei Ausschlüssen und für die Wertung der Meisterschaftsspiele zuständig, der Senat 2 fungiert als Schlichtungsstelle bei finanziellen Differenzen, der Senat 3 ist der Finanzausschuß. Die Feststellung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit für die Erteilung einer Lizenz für die tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile und/oder die ADEG Erste Liga erfolgt in erster Instanz durch den Senat 5, den Bundesliga-Lizenzausschuß.

Eine wichtige Rolle im operativen Bereich spielen der Jour Fixe der Manager der tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile und der ADEG Ersten Liga unter der Führung des geschäftsführenden Vorstandes. In diesen Gremien werden alle aktuellen Themen behandelt. Primär werden gemeinsame PR-, Marketing-, Image-Projekte und -Aktivitäten initiiert und umgesetzt.

Die Bundesliga hat eine positive Entwicklung des Fußballs in der Spitze, vor allem aber auch im Nachwuchs, in Zusammenarbeit mit den Vereinen, gemeinsam mehr Verantwortung zu übernehmen. Unter anderem sind dies: das Lizenzierungsverfahren (ein wirtschaftliches Controlling der Vereine), Bestrebungen für ein eigenes Gesetz für den Berufsfußball, der geplante Abschluß eines Kollektivvertrages, die TV-Vermarktung, zentrale Sponsoraktivitäten, gemeinsame Marketing-Aktivitäten aller Vereine und die Installierung der Managementakademie.

Neben strukturellen und organisatorischen Inhalten hat sich die Bundesliga vor allem dem internationalen Trend - die Bundesliga und die Vereine als Wirtschaftsunternehmen zu sehen - verantwortungsbewußt zu stellen.
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